24. August 2021

Feng Shui

Einführung

Oft können wir nicht sagen, warum wir uns an einem Ort gut oder schlecht fühlen. Offenbar sind wir fähig, zu empfinden, ob die Harmonie, oder – wie Feng Shui sagt – der Energiefluß (Chi) intakt oder gestört ist. Manchmal fühlen wir uns unbewußt schon wegen eines einzigen Einrichtungsgegenstandes unwohl. Vielleicht haben wir uns etwas aufgezwungen, dass wir tief innerlich nicht mögen. Feng Shui systematisiert, was wir fühlen; es kann uns helfen, zu erkennen, wie bestimmte Gegenstände auf das Chi wirken.

Im Rahmen unseres Online-Angebots können wir natürlich nur in einige der pragmatischen Methoden und Regeln einführen und zeigen, wie Sie Räume und Möbel auf die vorteilhafteste Weise auswählen und arrangieren, um einen angenehmeren und harmonischeren Ort zum Leben und Arbeiten zu schaffen. Etwas Mystizismus ist dabei natürlich nicht ausgeschlossen.

Raumgestaltung

Sicherlich hat jeder schon einmal das Gefühl gehabt, dass ein bestimmtes Gebäude irgendwie lebt, oder dass ein liebevoll eingerichteter Raum Wärme ausstrahlt. Auch Feng-Shui-Experten begreifen Wohn- oder Geschäftsräume nicht als bloße Gegenstände, sondern als ein lebendiges Wesen. Türen und Fenster sind die Münder und Augen, die Chi in die Räumlichkeiten hereinlassen, Flure sind die Arterien, die Chi von Raum zu Raum leiten. Und Möbel, Pflanzen und innenliegende Türen steuern Chi durch die Räume.

In der jahrhunderte-alten Praxis des Feng-Shui sind viele Regeln entstanden, die uns je nach Art und Nutzung eines Raumes sagen, wie wir ein positives Chi erzeugen können. Allerdings bietet auch Feng-Shui keine Patentrezepte. Nur wenn Ihre Gefühle mit den Feng-Shui-Regeln übereinstimmen, werden Sie den gewünschten Erfolg erzielen. 
Für jeden Raum haben wir hier einige praktische, aus der chinesichen Kunst des Feng Shui abgeleitete Tipps für Sie zusammengestellt, und warnen zugleich vor den gröbsten Fehlern, die Sie bei der Inneneinrichtung begehen können.

Leuchten und Licht werden im Feng Shui in vielen Bereichen als Lösungen eingesetzt, um Disharmonien zu korrigieren und positives Chi zu erzeugen. Lichter symbolisieren die Sonne und gelten als Zeichen für ein gesundes, reibungslosen Zirkulieren von Chi. Auch die Auswahl der Farben von Wänden und Möbeln ist ein entscheidendes Gestaltungsinstrument. Eine richtige Farbwahl kann – der Räumlichkeit entsprechend eingesetzt – beleben oder den Geist entspannen. Eine falsche Farbwahl kann bedrücken und Ihr Wohlbefinden und Ihre Effektivität spürbar einschränken.

Beleuchtung:
Grundsätzlich gilt: je heller, desto besser, da schlecht ausgeleuchtete Räume deprimieren und zu düsteren Stimmungen führen können. Allerdings sollten Sie die Beleuchtung im Bedarfsfall durch Dimmen reduzieren können. Ideal ist eine indirekte Beleuchtung z.B. mit Halogen-Spots. Wenn Sie eine Decke als zu niedrig empfinden, tauchen Sie sie mit Halogenstrahlern in helles Licht. Hängelampen sollten Sie niemals über dem Kopf platzieren.

Farbgebung:
Richten Sie die Farbwahl nach Größe und Ausleuchtung der Räume aus. Große, gut ausgeleuchtete Räume können sowohl in hellen als auch in dunklen Farben gehalten werden; einen eher kleinen Raum werden Sie nur mit hellen Farben beleben können.
Pastellfarben mit Blau-, Rosa- oder Grüntönen eignen sich z.B. für Schlaf- und Badezimmer. Reines Weiß ist selbst keine Farbe und verleiht einem Raum keine eigene Note. Eine winzige Farbbeimischung kann Weiß aber zu einer annehmbaren Farbe machen. Kräftige bis dunkle Töne eignen sich nicht für Orte, an denen man entspannen und regenerieren will. Auch Blautöne können problematisch sein, da Blau kühl und distanzierend wirkt.

Hier finden Sie Tipps für Ihren Raum: